
Endspurt beim Klassenausflug der hilfsbedürftigen Hospitalisten aus dem Osten. Heute und mit diesen Worten setzen wir die letzte Blognachricht live aus Moliets-Plage ins weltweite Netzwerk. Wie angekündigt, war gestern ein Bearbeiten in gediegener Atmosphäre angesagt. Nach 2-wöchiger Aufbewahrungszeit wurden die importierten Starkbierdestillate auch endlich ihrer Bestimmung zugeführt. Bei einigen stieß die Menge allerdings auf Unbehagen: "Das reicht doch nie!". Deshalb hatten sich einige Contergan-Elefanten (ohne Rüssel) Mischungen bereitgestellt, die nicht dem guten Geschmack entsprachen: Wodka-Rum-Cola. Weil natürlich die Restevernichtung nur schwach den Niveaupegel heben konnte, schafften wir uns einen kleinen Vorrat für die abendliche Unterhaltung.


Da an jedem Verabschießungsabend auch Bowle bereitgestellt wird, konnten wir dort nachträglich auch noch zugreifen, ohne bezahlt zu haben.
Das gesamte Camppersonal und auch circa 90% der Campteilnehmer waren bereits unterwegs zum L'Open, während wir noch gemütlich mit den Freunden aus Oberösterreich unter dem Esszelt saßen und über Kulturdifferenzen debattierten. Einigen unserer Mitcamper schien diese Unterhaltung zu intelligent zu sein und sie führten einen spontanen Flashmob aus, bei dem sie Frank eiskalt eine Zigarettenschachtel und Bowle entgegenwarfen. Franks Reaktion: "Noch ein so'n Ding und es kracht!".

Wieder von Getränken abgekühlt, machten wir uns auf den Weg zum eigentlich Ziel des Abends, dem Rumors. Auf dem Weg dahin begegneten wir wieder dem wahrscheinlich entspanntesten französischen Sécurité. Auf Nachfrage von Flo erklärte er, dass seine Beatboxeinlage zum Limbo einzig und alleine nur bei ihm gemacht wurde. Er hatte so etwas noch nie vorher gemacht und wahrscheinlich wird es auch nie wieder passieren.

Im Rumors angekommen, war zunächst noch gähnende Leere. Aber das L'Open hatte ja auch noch nicht zu. Von daher... . Es dauerte aber nicht lange und die Aussichten verbesserten sich. Nachdem wir aufgrund von körperlicher Schwäche den Rückweg auf uns nahmen, kam es im Camp noch zu einem unverhofften Treffen mit Teamern aus anderen Camps, größtenteils von Freistil stammend. Nach meinerseits anfänglichen Schwierigkeiten wurde es doch eine illustre Runde, die sogar von Pablo, Bruder von Geschäftsführer Yamir, erweitert wurde. Nach 15-stündiger Fahrt von Lissabon nach einem Bodyboard-Contest, erreichte er uns um dreiviertel sechs in der Früh. Körperliche Schwäche war schon der Grund für das Verlassen des Rumors. Nach nun weiteren 2 Stunden auf den Beinen mussten wir einfach ins Bett. Spätestens um 11 Uhr mussten wir auch die Zelte abgeben und die Kaution zurückverlangen. Schönster Augenblick jeder Feier: Die Gesichter am Tag danach. Verquollene Augen und Restalkohol im Blut, der sich immernoch auf das Aufrecht Gehen und Stehen auswirkte.

Jetzt gerade sitzen wir einfach nur gelangweilt, elanlos und ausnüchternd in unserer Spielecke und warten auf den Bus. Vorraussichtliche Abfahrtszeit 18.30 Uhr. Dementsprechende Ankunftszeit in Leipzig, Sonntag 30.08.09 19.43,28 Uhr, denn die Hinfahrt hat genau 25 Stunden 13 Minuten und 28 Sekunden gedauert.

Was noch zu ergänzen wäre, ist die Aggressivität bei Sevi, wenn er einen sitzen hat: Er rennt mit einem Sonnenschirm herum, den er in die Luft wirft, holt Bodyboards aus dem Materialzelt und wirft sie nach Leuten, aber alles ist nur rein alkoholinduziert.

Zum Schluss dieser Nachricht möchte ich mich persönlich nochmal bei den 4 Muskeltieren für einen interessanten und aufschlussreichen Urlaub bedanken.
Manu
Jugens: es war definitiv geil! Es war mir eine Ehre euch zu begleiten, ich danke euch für die Untersützung bei der Camp-Challenge und freue mich auf das Abschussbierchen morgen Abend!
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