Moin Moin aus Moliets! Heute war unser erster richtiger Surftag, der fing gleich mal „durchwachsen“ an. Frank, Lukas, Manu und ich trafen uns eher zufällig gegen halb Neun im Essenzelt zum Frühstück. Einer fehlte. Flo hat gleich zu Beginn des Urlaubs sein Image vom letzten Jahr wieder angenommen. „Ey, du warst gestern so voll!“, Sevi, einer der Surflehrer, stellte das heute Morgen völlig zu Recht fest. Ich denke, weitere Erläuterungen bedarf es an dieser Stelle nicht. Zu seiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass es die „Begrüßungsbowle“ echt in sich hatte. Während des Abendbrotes wurde abgestimmt, ob denn 6 oder 9 Flaschen Wodka enthalten sein sollen. Eindeutige Entscheidung. Als die Bowle zur Vorstellungsrunde verzehrt wurde, stieg auch der Spaß- und Alkoholpegel an. Danach zeigten uns die Teamer noch einige kleinere Clubs des Ortes, wo dann mehr oder weniger versackt wurde – viermal weniger, einmal mehr. ;-)
Sprechen wir nun aber lieber über das Wesentliche: die Wellen und unsere „Performance“. Am Anfang haben es uns heute die Wellen echt schwer gemacht. Denn die glänzten zum Einstieg mal durch Abwesenheit, d.h. wir sind zwar ins Wasser, ohne Neo, dafür mit Brett, aber so richtig Zählbares kam dabei nicht raus.
Für unsere Anfänger, Frank und Luki, ging es dagegen heute schon arg zur Sache. In ihrer ersten Surfeinheit des Lebens erfuhr besonders Lukas, was es heißt, sich die Arme wund zu paddeln. „So etwas anstrengendes habe ich in meinem Leben noch nie gemacht.“ lautete sein Statement zur ersten Stunde. Frank, als ehem. Schwimmer hingegen, fühlte sich wohl und war anschließend auch besonders motiviert, „Ich hab grad richtig Bock“.
Aber bevor es wieder zur Sache ging, waren erstmal Flo, Manu und ich an der Reihe. Nachdem wir die erste Einheit mit ca. 105 Minuten um 45min überzogen, ging auch diese Einheit etwas später zu Ende. Diesmal kam es uns aber nicht so zäh vor - die Wellen waren wieder da. Also hieß es für uns zum ersten Mal: Anstrengen und Gas geben. Nach einigen guten Wellen und Sets (Wellenverbände) nahm unsere Aufmerksamkeit schlagartig ab. Pablo kümmerte sich intensiv um zwei Spanierinnen. Sagen wir es so: einige von uns hätten den beiden auch gern geholfen ^^ War schon schön anzusehen.
Schließlich hat‘s uns dann doch wieder an den Strand gespült und wir stießen zu Frank und Lukas. Für beide ging es ein Stündchen später in die Verlängerung. Vorher hieß es aber, „Wer gräbt das tiefste Loch?“. Das war eine Art „Erwärmungsspiel“ und sorgte v.a. bei Frank für vollste Begeisterung, „Immer diese sinnlosen Wettkämpfe für nichts.“
Aber das war nicht Franks einziger guter Spruch an dem Nachmittag – als sich plötzlich ein Spanier zu seinen Freundinnen gesellte und somit die Sicht aus der ersten Reihe erheblich behinderte, murrte es von links, „Sag ma‘, ist der bescheuert?“ Weitere Erläuterungen fallen auf Grund des Jugendschutzes weg. Kurz darauf ging es für die beiden Neulinge wieder ins Wasser. Diesmal hieß, es den Adler zu üben und sich auf dem Brett abzudrücken. Hier ein paar kleine Fotoeindrücke:
Schön, ne?
Kurz darauf sind wir drei „Intermediates“ zurück zum Camp, waren duschen und warten jetzt hungrig auf das Abendbrot. Da immer mehr Leute, auch die berühmten Spanierinnen, eintreffen, wird’s wohl bald soweit sein.
Bleibt bloß noch zu sagen: Danke dass ihr hier lest, wir grüßen euch alle und freuen uns über Reaktionen verschiedenster Art. Beste Grüße nach Deutschland…
Schnei
PS: Das Wetter, wie soll ich sagen, so muss Urlaub sein – verdammt, haben wir ein scheiß Leben!
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